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Nagelpflege selber machen: So geht es richtig

Nagelpflege selber machen: So geht es richtig

Um einen Menschen bei der ersten Begegnung einzuschätzen, geht der Blick oft zu den Händen. Sind diese gepflegt, ist es die halbe Miete. Dies ist wichtig im Berufsleben und Privatleben, und nicht nur bei Frauen.

nagelpflege selber machen bild

Durch Faktoren wie Umwelteinflüsse, Gesundheit und Beanspruchung ist der Schutzpanzer der Haut unter Beschuss. Die sensiblen Hände besitzen kaum Fettgewebe, dadurch altern sie am offensichtlichsten.

Unser Körper ist mit vielen Talgdrüsen ausgerüstet, welche der Haut Feuchtigkeit abgeben. Die Hand ist damit leicht nicht so reich gesegnet. Somit kann die Handhaut sich nicht geschmeidig halten.

Der Talg dient als Schutz vor Hautkrankheiten, Krankheitserregern und Chemikalien. Die Pflege ist das A und O, um schöne Hände zu garantieren.

Der Erste Schritt: Feilen

Während Männer ihre Nägel nur säubern und kürzen, sind Frauen länger mit Nagelpflege oder dem Lackieren beschäftigt. Das richtige Feilen der Nägel verleiht den Händen eine andere Optik. Breite Nägel wirken schmaler, wenn sie zu einem spitzen Oval gefeilt werden. Kurze Nägel lassen die Finger kürzer und dicker wirken.

Bei brüchigen und splitternden Nägeln ist es ratsam, eine Sandblattfeile  oder ein Pediküre-Maniküre-Set zu verwenden. Diese schonende Feile hält nur 2 Maniküren lang (s. Maniküre Anleitung). Eine Feile mit Metallfläche wäre in diesem Fall nicht gut, denn sie lässt die Nägel unnötig splittern.

Pflege der Nagelhaut und dem Nagelbett

manikuere und pedikuere
In kreisenden Bewegungen Nagelöl rings um das Nagelbett einmassieren. Die Haut wird weicher und elastischer (s. Nagelöl selber machen).

Die weitere Behandlung geht leichter von der Hand. Mit einem Holzstäbchen (zum Schutz darf es mit Watte umwickelt sein) die Nagelhaut vorsichtig nach hinten schieben.

Die Nagelhaut sollte niemals geschnitten werden. Das kann zu Entzündungen und Verletzungen führen. Zum anderen ist die Nagelhaut zuständig um das Nagelbett vor Schmutz und Bakterien zu schützen.

Lackieren

Vor dem Lackieren kein ausgedehntes Bad nehmen. Das lässt die Nägel aufquellen. Durch das Trocknen zieht sich der Nagel zusammen und der Nagellack würde abblättern. Ist der Nagel fettig, kann leicht der Lack blättern. Am besten vor dem Lackieren mit Alkohol die Nägel entfetten.

Mit dem Ridge-Filler lassen sich wunderbar Unebenheiten in den Nägeln ausbügeln. Die längste Trockenzeit besitzt der Daumen. Es ist ratsam, mit ihm zu beginnen. Die alte Weisheit, das Anpusten der Nägel verkürzt die Trockenzeit, ist nicht wahr.

Im Gegenteil, dadurch erhöht sich der Feuchtigkeitsgehalt auf dem Nagel und lässt den Lack weich werden. Verwenden Sie lieber Trockenspray. Dies trocknet die oberste Schicht und die enthaltenen Silikone verleihen dem Nagel einen besonderen Glanz.

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